Tuesday, December 16, 2008

16.12.08 Beach!


Hi followers,

die Abstände meiner Neuigkeiten verlängern sich von mal zu mal, was wohl an meinem Gefühl für die Zeit liegt, die immer schneller dahin zu gleiten scheint und die Wochen rasend schnell passieren lässt. Nun über einen Monat ist es her dass ich von mir hören ließ und so möchte ich kurz mal erwähnen, was sich in meiner Arbeit getan hab bevor ich zu meiner Freizeit komme.

Nachdem ich nun einige Zeit mit der Erforschung einer Algenerntemethode verbracht habe, dem Tubesettler, wurde mir ein weiteres Projekt zu teil. Algen lassen sich umso leichter ernten je größer sie sind oder je besser sie „zusammen kleben“. Dies lässt sich durch diverse Chemikalien erreichen, die jedoch die Kosten erhöhen und den Wert der Algen mindern da somit z.B verpulvertes Aluminium mit den Algen verklebt wird. Es gibt auch die Möglichkeit die Algen durch Beeinflussung der Randbedingungen zum ausscheiden von Substanzen zu bewegen, die zum Verklumpen führen. Dieser Vorgang ist allerdings sehr wenig erforscht, aber wie sich an dieser Stelle schon vorstellen lässt sehr viel versprechend. Deshalb haben wir ein recht Umfangreiches Experiment entworfen um einigen der Randbedingungen besser auf die Schliche zu kommen. Das Aufbauen und Warten (täglich 3-4 h) dieses Experiments, hat mich die letzten Wochen voll und ganz unter Beschlag genommen.

Trotzdem finde ich nach wie vor Zeit an den Wochenenden wertvolle Erfahrungen mit Land und Leuten zu machen. Mein Geburtstag hier unten war wirklich unglaublich und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken die an mich gedacht haben, mir Briefe geschrieben haben, Päckchen geschickt oder mir über E-Mails Glückwünsche zukommen ließen.

Für alle die noch nicht bescheid wissen hier eine kurze Zusammenfassung meines Geburtstagswochenendes:

„Meine Geburtstagsfeier war richtig genial, da ich mit all meinen Freunden einen Wochenend Ausflug in eine der schönsten Gegenden der Nordinsel unternommen habe: Corromandel. Rob hat vorgegeben das wir nur zu dritt, Judith, er und ich losziehen. Auf dem Weg saß dann Vincent an der Straße und 20 km out of Hamilton standen Jule und Pia mit einem Papschield trampend an der Straße. Damit hatte ich dann wirklich nicht mehr gerechnet. Somit sind wir dann zu sechst in meinem Auto um die Halbinsel getourt. Wir haben dann am Samstag in Whitianga im Pub reingefeiert und die Liveband hat mir ein cooles Geburtstagsständchen gespielt. Mit der Aussprache meines Namens haben sie sich allerdings etwas schwer getan "Konrod". Leider ist am Sonntagabend die Kupplung meines bis dahin so geliebten Autos über den Jordan gegangen, was ich inzwischen aber gegen einen Haufen Geld reparieren lassen hab.“

Die letzten 4 Wochenenden hab ich mich abwechselnd in Raglan und in der Mount Manganui Umgebung aufgehalten, sei es um die genialen Strände zu genießen, zu surfen, den Mount Manganui zu besteigen, an meinem ersten Ultimate Frisbeeturnier teil zu nehmen, mich trotz Lichtschutzfaktor 30 zu verbruzzeln, oder um White Island einen Besuch ab zu statten.

White Island ist ein aktiver Vulkan, der als kleine Insel vor der Küste der Bay of Plenty liegt.
Während dieser Unternehmungen hat mich zu meist mein treuer Freund Rob begleitet und gemeinsam haben wir auf unseren Trips wiederum viele nette Menschen kennen gelernt die uns auf unsern Wegen begleitet haben.

Vergangenes Wochenende waren wir auf einem Christmas Open Air Konzert von Dave Dobyn, der Ikone der neuseeländischen Musik und mein absoluten Favorit der Kiwimusik.
Christmas Konzert? Ja das ist schon etwas merkwürdig Weihnachtslieder der Vorbands zu hören während man im ärmellosen Shirt und kurzer Hose zusammen mit 10.000 andern Leuten auf Dave Dobyn wartet. In der ersten Reihe waren wir Dave dann zum Greifen nahe und nach dem Konzert gab’s ein sagenhaftes Feuerwerk.

Allgemein bleibt zu sagen dass ich mich in meiner WG nach wie vor wohl fühle und mich nun schon riesig auf Mama, Papa und später Moritz freue, die in nicht all zu langer Zeit bei mir vorbeischneien (Wortspiel). Allen andern sei gesagt das trotz meiner tollen Tage hier unten, meine Gedanken immer wieder bei euch sind und ich schon fröhlich an kommende gemeinsame Tage denke. Somit wünsche ich euch eine gute Zeit bis zum nächsten mal

Warmest Regards

Konrad

PS: Bilder auf Pixum und StudiVZ

Tuesday, November 11, 2008

12.11.08 Heimisch


Hi bros,

nachdem ich nun beinah einen Monat keine Neuigkeiten rüber wachsen lies kommt jetzt gleich ein ganzer Haufen. Doch erst mal zu folgendem Bommel Zitat: „Ich hab mir grad dein Fotos angeschaut. Ist ja ziemlich geil, was du alles so mitnimmst, aber arbeitest du auch manchmal, oder machst du nur Abenteuerurlaub ;-)“. Das lasse ich so natürlich nicht auf mir sitzen und hab euch gleich mal ein paar Arbeitsbilder ins Netz gestellt. Generell bleibt zu sagen dass ich natürlich das Beste aus meinem Auslandsaufenthalt machen möchte und versuche die Wochenenden aus Hamilton raus zu kommen, um was von Land und Leuten zu sehen. Die Bilder die ich dabei schieße sind eben meist spannender als Algenbilder ;-)
Den letzten Monat habe ich eine einfache Computersimulation erstellt, die basiert auf dem physikalischen Gesetz von Stoke, die Sedimentation von Algen vorherbestimmen können sollte. Da die Theorie sich leider häufig gänzlich von der Praxis unterscheidet habe ich ein simples Model entwickelt und gebaut, um das ganze in der Realität zu testen. Darin besteht momentan meine Hauptaufgabe und um nicht weiter auszuschweifen komme ich nun zu den allgemeinen Neuigkeiten.
Vor- vor- vorletztes Wochenende (oh mein Gott, wie die Zeit vergeht) war ich mit Rob meinem Freund aus Wales und dem Franzosen Vincent, einem meiner besten Kumpels in NZ, wieder im Ferienhaus von Robs Arbeitskollegin. Wir haben ein aufregendes Wochenende verbracht mit Abenteuerminigolf, Whitewater Rafting, Barbeceuparty mit einem Haufen Aucklander die wir beim Raften kennen gelernt haben, strahlendem Sonnenschein und einem Bungyjumping Sprung aus 50 m Höhe. Jeder der schon einmal auf dem 10 m Brett gestanden ist kann sich ungefähr ausmalen wie man sich fühlt wenn man am Abgrund einer fünfmal tieferen Höhe steht und sich selbst in die Tiefe hechten muss. Der pure Adrenalin Kick. Allen die sich jetzt sorgen zu machen beginnen sei gesagt das die Anlage seit 1992 betrieben wird (16 Jahre) und noch kein einziger Unfall passiert ist.
Vor- vorletztes Wochenende war hier Labourweekend und somit hatte ich 3 Tage frei. Die Zeit habe ich genutzt um den einzigen Greatwalk auf der Nordinsel zu laufen den ich noch nicht begangen habe. Dabei sind Rob, Scott mein Freund mit Glatze aus Auckland und ich, sind bei mäßigem Wetter, um einen wunderschönen See nahe der Eastcoast gewandert. Es ging mit genialen Aussichten hinauf auf 1200 Höhenmeter, durch Moosüberwucherte Regenwälder, entlang an Buchten und Stränden und quer durch Indianer Jones Dschungel. Wir haben zweimal in Hütten geschlafen und nach der ersten Übernachtung auf dem Berggipfel, hat es morgens sogar geschneit.
Vor letztes Woche sind Pia und Julia (zwei deutsche Mädels die ich vom Pubquiz kenne) in das Haus eingezogen in dem ich bis dahin immer noch allein gelebt hatte. Es war wirklich eine gute Zeit mit den Zwei und da die Wettervorhersage für vorletztes Wochenende wirklich schlecht war, sind wir in Hamilton geblieben, sind shoppen gegangen, haben Halloween gefeiert und Ultimate Frisbee gespielt.
Als sie Montag letzte Woche weiter Richtung Süden davon getrampt sind blieb allerdings nicht viel Zeit zum trauern da ich direkt nach der Arbeit in meine neue WG eingezogen bin. Die ist wirklich der Hammer! So ein geiles Haus und so unglaublich coole WG Mitbewohner. 2 Jungs, 2 Mädels und damit ich auch gleich den richtigen Eindruck von ihnen gewinne haben sie letztes Wochenende eine riesen WG Party geschmissen. Dabei war Verkleidung Pflicht und mein „Ugly Sherrif Style“ hat für viel Gelächter gesorgt. Außerdem war ich letztes Wochenende das erste mal in Raglan dem nahe gelegenen Surf Eldorado an der Westküste. Nachdem ich nun schon eine Ewigkeit nicht mehr auf dem Brett stand hat es ein Weilchen gedauert bis ich mit den 2 m hohen Wellen klar kam, aber schließlich sind mir die ein oder anderen guten Rides gelungen. Trotz Lichtschutzfaktor 30, sah mein Gesicht abends recht kirschig aus, was sich allerdings gut mit meiner Verkleidung vereinbaren lies.
Wenn ich Abends von der Arbeit komme, habe ich in letzter Zeit natürlich tierisch viel Fetz mit meinen Flatmates, zocke wie süchtig Ultimate Frisbee, koche immer wieder gerne nice Dinner, pump my guns im Fitnesscenter der Uni und gewinne in letzter Zeit beinah jede zweite Woche beim Pubquiz 150$ mit meinem Team. Rob weiß einfach alles, unglaublich. Die Zeit vergeht wie im Flug und am liebsten würde ich den Zeiger festhalten. Leider unmöglich, und somit bleibt mir nur die Zeit zu genießen und ganz fest zu hoffen dass es euch ebenfalls gut geht.

Warmest Regards

Konrad

Monday, October 13, 2008

13.10.08 Adrenalin


Hi folks,

nun gibt es schon wieder so viel zu berichten, das ich mich am besten nur aufs Wesentliche beschränke. Meine Arbeit macht nach wie vor Spaß und ich bin mit dem Projekt das ich nun begonnen habe bisweilen sehr zufrieden. Was ich da gerade mache? Das dauert ein Weilchen zu erklären, aber ums kurz zu machen: Ich untersuche eine spezielle Methode um Algen von Abwässern zu ernten. Das ganze ohne Energieaufwand und ohne die Algen zu beschädigen, da sie zur Biodiesel Gewinnung weiter verwendet werden sollen.

Ansonsten hab ich begonnen Sport zu treiben: Krafttraining und Ultimate Frisbee und gehe nach wie vor zum Pubquiz. Dort haben wir letztes Mal sogar gewonnen und 150 $ (75€) abgesahnt. Im Moment habe ich noch ein ganzes Haus für mich alleine, da ein Arbeitskollege für 6 Wochen verreist ist und ich dort so lange wohnen kann. Auf der großen Terrasse hinter dem Haus habe ich mit ein paar Leuten vor letztes Wochenende ein großes Barbecue gemacht, allerdings hat auch das bald ein Ende, da ich zum 20 Oktober in eine WG einziehe.

Meine Freizeit ist auch ansonsten sehr aufregend:

Vor letztes Wochenende war ich in den Höhlen von Waitamo unterwegs. Dort hab ich die sagenhafte Glühwürmchen Population bestaunt, bin durch schmale Löcher gekrochen, hab mich abgeseilt, bin auf einem alten LKW Schlauch auf einem Unterirdischen Fluß durch das Höhlensystem gerauscht und hab zwei super coole Mädels kennen gelernt mit denen ich Abends noch handgeschabte Spätzle mit Geschnetzeltem gekocht habe.

Dieses Wochenende war ich in Auckland und habe Scott besucht. Samstags haben wir Canyoning gemacht. Zu Anfang haben wir uns Haufen weise abgeseilt. Dabei ging es unter anderem sogar einen 48 m tiefen Wasserabfall hinunter. Danach folgte ein Part durch einen engen Canyon, wo man vom Wasserumspült hinunter gekraxelt ist. Ein riesiger Aal war dort im Wasser und ich hab noch rum geblödelte und ihm meine Hand hin gehalten, bis der Guide mir erklärt hat, dass er ohne weiteres Finger abreist. Puhh Glück gehabt. Es ging weiter mit hohen Sprüngen in Gumpen und als sich der Trip dem Ende zu neigte waren wir total begeistert von diesem Erlebnis. Abends zogen wir in Auckland auf Party Safari und ja es ist richtig: Aucklands Waterfront hat wirklich was zu bieten. Am Sonntag haben wir das wunderschöne Wetter genutzt und haben uns an den Strand geflackt.

Ein weiteres Mal kann ich nur sagen, dass es mir wirklich prächtig geht und ich könnte mir wohl kaum ein besseres Leben vorstellen. Für bildliche Eindrücke, habe ich natürlich wieder eine kleine Auswahl auf meine Pixumseite gestellt. Ich hoffe ihr genießt ebenfalls euere Tage

Warmest Regards

Konrad

Thursday, September 25, 2008

26.9.08 Boarden!!!


G’ day,

da bin ich wieder. Ich hoffe ihr seid genauso gut drauf wie ich? In den vergangenen Tagen hab ich mal wieder einiges erlebt, was ich euch in Kürze wiedergeben möchte.
Vorletztes Wochenende war ich noch mal in Hamilton unterwegs. Dort hab ich mit Judith und Susan Party gemacht, war shoppen, essen und hab mir ein wenig nähr das Städtle angeschaut.

Da ich inzwischen mein eigenes Projekt bekommen habe, war ich die Woche über vor allem mit der Literatur Durchsicht beschäftigt, was stehts der erste Schritt in der Forschungsarbeit ist. Schließlich will man ja das vorhandene Wissen nutzen und nicht Schnee von gestern erforschen.
Die wohl genialste Neuigkeit: Ich hab mir mein erstes hammer cooles Auto ersteigert. Für alle Jungs: ein Subaruh Legacy, für alle Mädels: es ist blau. Ein riesen Schnäppchen und ich kann euch sagen es ist wirklich eine geniale Erfahrung in so einer Auktion zu sitzen und mit andern um die Wette zu bieten. Vor allem wenn man zum Schluss bekommt was man will.
Letztes Wochenende bin ich zum ersten Mal aus Hamilton raus gekommen und das auch gleich schon um Boarden und Skifahren zu gehen! Einfach unglaublich. Überall ist Frühling und man selbst tobt auf einem aktiven Vulkan durch den Schnee. Den Trip hab ich mit Rob unternommen einem super lässigen Sportlehrer den ich vom Pubquiz kenne. Dank einer Arbeitskollegin von ihm, die nahe dem Skigebiet ein Haus besitzt, konnten wir uns umsonst einnisten.
Wie ihr seht ist bei mir alles bestens, was euch spätestens nach den neuen Bildern auf meiner Pixum Seite klar werden sollt.

Ganz liebe Grüße
Konrad

Thursday, September 11, 2008

12.9.08 Forschen?!


Hi guys,

mir geht’s nach wie vor sehr gut hier unten. Meine Arbeit ist momentan wirklich mega interessant da ich in alle Forschungsbereiche der Aquatic Polution Group, zu der ich auch gehöre, reinschnuppern kann. Momentan reicht die Bandbreite meiner Aktivitäten von Gasmessungen auf einer Schweinefarm, über Fieldwork an verschiedenen Strömen, über Betreuung diverser Experimente, über Forschungsarbeiten in einer hoch modernen Kläranlage bis hin zu Labortätigkeiten mit Mikroskop und Co.

Seit Anfang der Woche wohne ich nun ihm Haus von Chris und Rebeca, zwei Doktoren die auch bei NIWA arbeiten und für 2 Wochen verreist sind. Das Haus ist groß und relativ einsam gelegen. Bisher bin ich stets mit dem Fahrrad überall hin gefahren, was momentan nicht so angenehm ist da es oft regnet. Innerhalb der zwei Wochen die ich nun bald hier bin hatte ich nun schon 3-mal einen Platten weil hier so damm viele Scherben rum liegen. Deshalb bin ich wirklich froh dass mir Rupert (mein Boss) jetzt das neue Biogas Auto zur Verfügung gestellt hat, damit ich die Tanks leer fahre;-)
Überhaupt ist Rupert wirklich ein Segen! Er ist Anfang 40, sehr charismatisch und hat mich letzten Freitag zum Dinner eingeladen. Dort habe ich seine super nette Frau kennen gelernt, hab mich auf freundschaftlicher Basis mit ihm unterhalten können und hatte ein richtig leckeres Abendessen, was besonders nach einer Woche Nudeln (kein Bock abends für mich zu kochen) eine wahre Wohltat war. Am Sonntag hat er mir dann morgens geholfen meine Sachen vom Backpackers in die neue Bleibe zu bringen. Das war gar nicht so leicht Sonntag morgens aufzustehen, nachdem ich ein mal mehr mit Scott, einem Auckländer den ich ihm Backpackers kennen gelernt habe, das Saturdaynightfever auf die Probe gestellt habe (und dabei wollten wir nur noch für einen Pint in den Pub). Überhaupt hab ich hier echt schon einige sehr coole Leute kennen gelernt und mit ein paar bin ich so gut wie ständig im Kontakt (Komischer Weise fast nur Mädels). Mittwochabends ist immer Pubquiz in allen möglichen Pubs und gestern waren wir kurz davor die 125$ zu gewinnen, die dem erste Platz zustehen.
Eine weitere Neuigkeit: ich habe jetzt eine Neuseeland Handynr: 0064210503345
freu mich aber nach wie vor mehr über nette E-Mails.

So das wars dann mal wieder in kurz und knapp von hier unten
See ya


PS: Neeeein keine Angst Omas, ich koch inzwischen wieder wie gewohnt jeden Abend lecker für mich, denn auf die Dauer ist es einem Gourmet wie mir dann doch zu heftig eine Nudel- Kur durchzuziehen.

1.9.08 Der Anfang


Hallo ihr Lieben,

nun bekommt ihr mein erstes schriftliches Lebenszeichen aus Aotearoa dem „Land der langen weißen Wolke“ (Neuseeland). Hier ist der Winter noch zu spüren, auch wenn er keineswegs mit dem unsrigen zu vergleichen ist. Ca 12 °C, aber ständig ein leichtes Lüftchen geben einem ehr dass Gefühl von Herbst.Nach einem langen Flug (25 h) bin ich schließlich in Hamilton angekommen, wo ich nun die nächsten fünf ein halb Monate mein Praxissemester verbringen werde.Hamilton ist eine 120.000 Einwohner Studentenstadt, und somit die fünft größte in Neuseeland. Sie ist deshalb auch kaum mit einer Stadt gleicher Größe in Deutschland zu vergleichen. Die Lage am größten Fluss Neuseelands dem Waikato River, der 50 % des Stroms für Neuseeland liefert, und die Waikato University haben Hamilton zu einem zentralen Punkt in der Region gemacht. Touristisch hat Hamilton nicht so viel zu bieten, dafür liegen viele Highlights der Nordinsel nur einen Katzensprung entfernt: Raglan Surfbeaches, Rotorua Vulkangebiet, Aukland größte Stadt Neuseelands, Tongario (Schicksalsberg aus Herr der Ringe), Taupo mit den billigsten Fallschirmsprüngen Neuseelands, Waitamo Caves (riesige Höhlensysteme, Canyoning, etc.)….Nun bin ich 4 Tage hier und habe bereits das Saturdaynight fever spüren können das hier ausbricht wenn die Studenten am Wochenende auf den Putz hauen.Vorgestern war mein erster Arbeitstag und ich bin total überwältigt von der Freundlichkeit und Fürsorge meiner Vorgesetzten. Ich habe ein richtig geiles Büro bekommen mit 2 großen Fenstern, genau neben dem Chef, mit dem ich bereits per du bin. Die Arbeitsatmosphäre scheint sehr entspannt und so wie es aussieht werde ich am „ Covered Anaerobic Pond“ System in verschiedener Weise forschen (Wer genaueres wissen will kurz mailen).Wie ihr seht geht es mir hier wirklich sehr gut und ich hoffe ihr genießt die letzten schönen Tage in Deutschland noch so richtig, bevor bei euch der Herbst beginnt und bei mir der Sommer in die Gänge kommt.

Warmest Regards