Sunday, February 22, 2009

22.2.09 Nord-Vietnam


Heeeello (vietnamnesisches hello),

nach meinem Abschied von einem genialen halben Jahr, bleibt nicht viel Zeit zum Durchatmen. Von Auckland geht's ueber Melbourne nach Bangkok. Die Stadt hielt mich zwei Tage in ihrem Atem. Eine faszinierende Kultur, fremdartiges Essen, majestaetische Tempel, nette Reisegefaehrten und unglaubliche Einkaufsmoeglichkeiten. Weiter gings mit dem Flieger nach Hanoi, der Hauptstadt Vietnams die sehr zentral im Norden des Landes liegt. Hier ist dann Thomas mein Stuggi Buggi Benztown Buddy zu mir gestossen und wir haben erst mal fuerstlich gespeist um die Wiedervereinigung gebuehrend zu feiern. Das Land ist beeindruckend urspruenglich, mit einer herrlichen Landschaft, wie Reisfelder die von Wasserbueffeln umgepfluegt werden, Kalksteinfelsen die aus dem Meer oder Land in die Luft ragen, Ochsenkarren die zwischen den aber tausenden Mopeds auf der Strasse dahintingeln, vielen freundlichen, kleinen und zierlichen Leuten die allerdings meist die Gelegenheit ausnutzen mit einem Lachen von dir einen sehr viel hoehren Preis als den gaenigen zu verlangen.
Von Hanoi sind wir zwei erstmal in die Halong Bay gefahren um vom lauten und stressigen Verkehr, in die friedliche Atmosphaere der von Kalksteinfelsen gespickten Bucht zu wechseln. Dort haben wir mit dem Schiff und Kayak zwei Tage lang die Bucht erkundet, bevor es weiter zur Perfume Pagode, einem der wichtigsten spirituellen Orte Vietnams ging. Hier waren wir so ziehmlich die einzigen westlichen Touristen und im Strom der kleinen Pilger waren wir mehr als einmal eine wahre Atraktion. Besonders Thomas mit seinen ausergewoehnlichen Ausmassen, hat die Blicke nur so angezogen und inzwischen kursiert mit Sicherheit ein ganzer Haufen an Photos von den zwei Europaern, durch die Haende diverse vietnamnesischer Familien. Weiter gings nach Ninh Binh, wo wir mit dem Ruderboot durch 9 Hoehlen geschifft wurden und die, sich noch im Bau befindende, groesste Tempelanlage Suedostasiens (groesser wie Ankor Watt) angeschaut haben. Unglaublich grosse vergoldedte Budastatuen schmueken die zwei groessten Tempel und loesen selbst bei nicht Buddisten eine gewisse Erfurcht aus. Mit dem Nachtzug sind wir gestern in die Berge Nordvietnams gereist, wo wir nun heute das geniale Wetter und die wunderschoene Berglandschaft mit ihren traditionell gekleideten Bewohnern bewundert haben.
Unsere Reise verlauft bisher sehr gemuetlich und Thomas und ich verstehen uns praechtig, so dass wir neben vielen tollen Erfahrungen auch jede Menge Gelaechter teilen. Ich hoffe ihr erfriert mir nicht zu Hause

Chau

Konrad

PS: Leider war es mir bisher noch nicht moeglich meine Bilder hoch zu laden, aber ich werde es bei naechster Gelegenheit tun. Alle die Thomas oder mich gern mal sprechen moechten koennen unsere Nummer gerne bei meinem Bruderherz erfragen.

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